Yeah, du hast eben dein YoYo von uns erhalten - Glückwunsch! Damit du nichts kaputt machst, direkt sauber starten kannst und schnell die ersten Tricks lernst, kommt hier unser einfacher Guide für Einsteiger!
(Und wenn du danach richtig durchstarten willst: weiter unten findest du den Link zum ausführlichen Video-Kurs.)
Wenn du eher ein visueller Typ bist, kannst du auch unseren ganzen Text entspannt überspringen und schnappst dir direkt das kurze Intro zu unserem NeoSpin-YoYo - da erkläre ich nämlich alles von A bis Z :-)
YoYos werden über eine Achse in zwei Gewinde zusammengedreht. Macht man das weiter, als es eigentlich sein sollte, spricht man vom Überdrehen.
Wenn du die Hälften mit Gewalt über den Punkt "handfest geschlossen" zusammendrehen willst, kann das:
Merksatz: Nach fest kommt lose. Handfest zuziehen ist perfekt und reicht völlig. Du merkst auch wirklich automatisch den Widerstand.
In unserem Video zum NeoSpin erklären wir es dir beispielhaft, wie's richtig klappt (Start: ab 9.30min)
Am Schnurende ist eine kleine Schlaufe (Fingerloop).
Am anderen Ende ist die YoYo Schnur ein verdrillter Faden. Diesen musst du aufdrehen, damit du das ganze über das YoYo legen kannst
Eine gute Anfänger-Länge ist:
YoYo hängt am Boden, wenn du aufrecht stehst – und es endet ungefähr am Bauchnabel.
Kurz-Anleitung:
Das ganze als Video-Anleitung findest du hier (ab 2.00min):
Wenn ein YoYo “nicht hochkommt”, liegt es ganz oft am falschen Aufrollen.
Tipp: Wenn’s sich “knotig” anfühlt: einmal komplett abrollen lassen und neu.
Weil sich das in einem Video natürlich viel leichter zeigen lässt, haben wir da mal was vorbereitet ;-) (ab 3.30min)
Der Sleeper ist: Du wirfst das YoYo runter und es schläft (dreht weiter) am Ende der Schnur.
Wenn du jetzt merkst: “Okay, ich krieg’s hin – aber ich will Tricks richtig lernen und nicht rumprobieren” …
Dann ist der bezahlte Video-Kurs genau dafür da:
Übrigens: wenn du eines unserer Einsteiger-Sets gekauft hast, hast du den Zugang bereits mit deinem YoYo erhalten - und kannst direkt loslegen! :-)
Für alle anderen Interessierten geht's hier zum Video-Kurs:
Das kann an verschiedenen Gründen liegen.
Das passiert meist, wenn der Wurf schief ist, weil du das Handgelenk beim Wurf nicht gerade hast >> einfach drauf achten, dass Handgelenk sehr gerade zu halten beim Wurf!
Als Faustregel: Wenn du aufrecht stehst und das YoYo am Finger hängt, sollte es den Boden berühren und die Schnur ungefähr am Bauchnabel enden. Damit ist das YoYo gut kontrollierbar und du lernst schneller.
Eine längere Schnur ist nicht besser, auch wenn ich noch ständig Kids sehe, die mit einer 1.20m Schnur t
Meist ist der Wurf noch zu zaghaft oder leicht schief. Versuch einen schnellen, geraden Wurf nach unten. Wenn du schon ordentlich wirfst und es trotzdem sofort stoppt, liegt’s oft am Aufrollen oder daran, dass die Schnur nicht sauber sitzt.
Handfest reicht völlig. Zu festes Zudrehen kann das Gewinde schädigen und das Spielgefühl negativ beeinflussen. Merke: Wenn du Widerstand spürst, ist Schluss.
Du nimmst die Fingerschlaufe, ziehst sie einmal durch die Schnur und bekommst ein flexibles „Lasso“. Das kommt auf den Mittelfinger deiner Wurfhand (ins erste Gelenk) – fest genug, dass es hält, aber nicht so fest, dass es einschneidet.
Die Schnur ist am Ende verdrillt. Dreh sie kurz auseinander, dann öffnet sich eine Schlaufe. Diese legst du über das geschlossene YoYo und lässt los – die Schlaufe zieht sich zusammen und sitzt korrekt im Lager.
Ein bisschen Drall ist normal – besonders am Anfang. Wenn es zu viel wird: YoYo aushängen, Schnur einmal „ausdrehen“ lassen, neu einhängen. Wenn die Schnur sehr flauschig/rau ist oder sich ständig komisch anfühlt, ist sie wahrscheinlich einfach durch und sollte gewechselt werden.
Ja – die Basics wie Aufrollen, Sleeper und die ersten einfachen Tricks funktionieren grundsätzlich mit fast jedem YoYo. Wichtig ist nur, dass es sauber aufgerollt ist und du den Wurf gerade hinbekommst.
Übe zuerst den Sleeper sauber (gerade, stabil, mehrere Sekunden). Damit wird alles andere deutlich leichter. Wenn du dann Schritt für Schritt Tricks lernen willst, sparst du dir mit einem strukturierten Kurs extrem viel Rumprobieren.