Du suchst dein erstes richtiges YoYo? Für die meisten Anfänger ist ein responsives YoYo die beste Wahl: Es kommt durch einen kurzen Zug an der Schnur wieder zur Hand zurück und macht die ersten Schritte deutlich leichter.
Ideal ist ein Modell, das später auf unresponsive umgebaut werden kann. So lernst du zunächst Wurf, Sleeper und die Grundlagen – und kannst mit demselben YoYo später moderne Stringtricks, Binds, Fingerspins und längere Combos spielen.
Welche Variante zu dir passt, hängt vor allem davon ab, wie ambitioniert du starten möchtest, ob du Kunststoff oder Metall bevorzugst und welche Tricks du später lernen willst.
Wenn du möglichst unkompliziert starten möchtest, ist ein komplettes Einsteiger-Set oft die einfachste Wahl. YoYo, passende Upgrade-Möglichkeiten und Lernmaterial sind dann bereits sinnvoll aufeinander abgestimmt.
Für die meisten ambitionierten Anfänger ist ein upgradefähiges YoYo die beste Lösung. Du startest responsiv und wechselst erst dann auf unresponsive, wenn dein Wurf und Sleeper sicher sitzen und du bereit bist, den Bind zu lernen.
Mein Allround-Tipp ist das SHOOTiNG STAR: Es ist anfängerfreundlich, wächst aber technisch sehr weit mit dir mit. Das breite Lager für unresponsive Spiel ist bereits dabei und die Fingerspin-Zone ermöglicht später auch Tricks wie DNA.
Du musst also nicht nach wenigen Wochen direkt das nächste YoYo kaufen.
Die eigentliche Frage nach dem Kauf lautet meistens: Und wie lerne ich jetzt die Tricks? Genau deshalb stellen wir bei unseren Einsteiger-Sets den deutschsprachigen Videokurs so stark in den Mittelpunkt. Du bekommst die Grundlagen und Tricks Schritt für Schritt erklärt und kannst in deinem eigenen Tempo lernen.
Mit unseren Videokursen und ihren Vorgänger-DVDs haben über die Jahre mehr als 10.000 Einsteiger YoYo spielen gelernt. Darunter waren auch Spieler, die später Deutsche Meister und Europameister wurden. Du startest also mit einem Lernkonzept, das sich über viele Jahre in der Praxis bewährt hat.
Das SHOOTiNG STAR Einsteiger-Set ist mein Tipp, wenn du mit einem sehr leistungsfähigen Kunststoff-YoYo starten möchtest. Das SHOOTiNG STAR spielt zunächst responsiv, kann später auf unresponsive umgebaut werden und besitzt eine Fingerspin-Zone für moderne Tricks wie DNA.
Das NeoSpin Einsteiger-Set ist besonders spannend, wenn du direkt mit einem Aluminium-YoYo starten möchtest. Auch hier kannst du responsiv beginnen und später auf unresponsive wechseln – der Videokurs begleitet dich von den ersten Würfen bis zu deutlich fortgeschritteneren Tricks.
Und die praktischen Extras gibt es obendrauf: Je nach Set gehören sinnvolle Helfer für den späteren Umstieg und den Alltag dazu – zum Beispiel ein Lagerwerkzeug für den Wechsel in den Profi-Modus oder ein praktischer Gürtelhalter.
Kurz gesagt: SHOOTiNG STAR Set für maximale Vielseitigkeit und einen unkomplizierten Kunststoff-Start – NeoSpin Set, wenn du direkt mit Metall und einem vollständigen Lernsystem loslegen möchtest.
Kunststoff-YoYos sind für den Einstieg keineswegs nur Spielzeug. Gute moderne Modelle sind leicht zu kontrollieren, verzeihen den einen oder anderen Bodenkontakt und bieten bereits genug Performance für viele Tricks.
Das ARROW ist besonders interessant, wenn du günstig starten und später auf unresponsive wechseln möchtest. Das K2 Crystal ist eine weitere preiswerte Alternative mit moderner Butterfly-Form.
Wenn du noch gar nicht weißt, wie lange du beim YoYo bleiben wirst, ist diese Klasse ein sehr vernünftiger Einstieg.
Ja. Ein Metall-YoYo ist nicht automatisch nur für Profis geeignet. Wichtig ist vielmehr, dass das Setup anfängerfreundlich ist.
Das PASSiON startet responsiv und kann später mit dem mitgelieferten breiten Lager auf unresponsive umgebaut werden. Damit ist es eine sehr gute Wahl, wenn du direkt das präzisere Gefühl eines Aluminium-YoYos möchtest.
Auch das DV888 DNA-ready startet responsiv und bietet mit seinen Fingerspin-Caps eine gute Basis für moderne Tricks. Für den späteren unresponsive Umbau benötigst du hier zusätzlich ein passendes breites C-Kugellager.
Hochwertiges Metall-YoYo, ideal zum Einstieg. Express your PASSiON.
Bei Kindern kommt es weniger auf ein bestimmtes Alter als darauf an, was sie schon lernen möchten.
Für sehr junge Einsteiger, bei denen zunächst Hoch-und-Runter, ein sauberer Wurf und die grundlegende Handhabung im Vordergrund stehen, ist ein unkompliziertes Modell wie der Spinstar angenehm.
Das ONE ist ein günstiger Klassiker für erste Tricks. Wer schon gezielt Sleeper und Stringtricks lernen möchte und länger mit demselben YoYo spielen soll, kann aber auch direkt zu einem upgradefähigen Modell wie ARROW oder SHOOTiNG STAR greifen.
Zwingend notwendig ist ein Set nicht – sinnvoll ist es für viele Anfänger trotzdem. Ersatzschnüre brauchst du ohnehin, denn YoYo-Schnüre sind Verschleißteile und müssen regelmäßig gewechselt werden.
Der größere Vorteil eines Sets ist für mich aber der Videokurs: Statt nach dem Kauf erst zusammensuchen zu müssen, wie Wurf, Sleeper, erste Stringtricks und später der Bind funktionieren, hast du eine deutschsprachige Schritt-für-Schritt-Anleitung direkt dabei.
Mit unseren Videokursen und ihren Vorgängern haben bereits mehr als 10.000 Einsteiger gelernt. Auch spätere Deutsche Meister und Europameister haben mit unseren Kursen beziehungsweise den früheren DVD-Versionen angefangen.
Praktische Extras wie Upgrade-Teile, Lagerwerkzeug oder Gürtelhalter sind dann das angenehme Plus – aber der eigentliche Mehrwert des Sets ist: Du bekommst nicht nur ein YoYo, sondern direkt einen klaren Weg vom ersten Wurf zu den ersten richtigen Tricks.
Ein responsives YoYo kommt durch einen kurzen Zug an der Schnur wieder zur Hand zurück. Das ist für Anfänger angenehm, weil du dich zunächst auf einen geraden Wurf, den Sleeper und deine ersten Tricks konzentrieren kannst.
Ein unresponsive YoYo reagiert dagegen nicht auf einfaches Zucken. Es wird mit einem speziellen Schnur-Manöver, dem sogenannten Bind, zurückgeholt. Diese Spielweise wird heute für die meisten fortgeschrittenen 1A-Stringtricks verwendet.
Deshalb empfehlen wir Einsteigern besonders gerne YoYos, die beides können: responsiv anfangen und später auf unresponsive umrüsten.
Wechsle erst dann, wenn dein Wurf und Sleeper zuverlässig funktionieren und du bereit bist, den Bind zu lernen.
Es gibt keinen Vorteil darin, möglichst schnell umzubauen. Gerade am Anfang hilft ein responsives Setup dabei, Bewegungsabläufe zu verstehen und Fehler leichter zu erkennen.
Sobald du längere Stringtricks und Combos spielen möchtest, gibt dir ein breites unresponsive Kugellager deutlich mehr Freiheit.
Beides kann die richtige Wahl sein. Kunststoff ist meistens günstiger und beim Lernen etwas entspannter, wenn das YoYo gelegentlich auf dem Boden landet. Metall fühlt sich präziser und wertiger an.
Für deinen Lernerfolg ist das Material aber weniger wichtig als ein gutes, passend eingestelltes YoYo. Ein hochwertiges Kunststoff-YoYo kann für einen Anfänger deutlich sinnvoller sein als ein schlecht geeignetes Metallmodell.
Mit einem guten upgradefähigen Einsteiger-YoYo: ja. Sobald das YoYo unresponsive gespielt werden kann, stehen dir sehr viele moderne Stringtricks offen.
Natürlich gibt es später spezialisierte Aluminium-, Bi-Metall- und Competition-YoYos. Für deine ersten Monate ist aber viel wichtiger, dass du ein Modell besitzt, mit dem du sauber lernen und dich Schritt für Schritt weiterentwickeln kannst.
Ja – Ersatzschnüre solltest du direkt mit einplanen. YoYo-Schnüre sind Verschleißteile. Auch wenn hochwertige Polyester-Schnüre sehr reißfest sind, werden diese durch Spielen, Schweiß und Reibung aber mit der Zeit beansprucht.
Unsere Empfehlung ist mindestens eine frische Schnur pro Woche bei regelmäßigem Spielen. Wenn du intensiv trainierst, solltest du sie entsprechend häufiger wechseln.
Eine frische Schnur spielt sich nicht nur angenehmer: Regelmäßiges Wechseln reduziert auch das Risiko, dass eine stark verschlissene Schnur unerwartet reißt und das YoYo unkontrolliert wegfliegt oder irgendwo Schaden anrichtet.
Für den Einstieg kannst du ein kleineres Schnurpaket wählen – oder direkt den Vorrat mit 30 Schnüren, wenn du regelmäßig spielen möchtest.
Beginne nicht sofort mit komplizierten Tricks. Die wichtigste Grundlage ist ein gerader, kräftiger Wurf. Danach lernst du den Sleeper – also das stabile Drehen des YoYos am Ende der Schnur.
Darauf bauen praktisch alle weiteren Stringtricks auf. Anschließend kommen erste Mounts und Kombinationen und später der Bind für unresponsive YoYos.
Genau dafür haben wir unseren deutschsprachigen Videokurs entwickelt: Du kannst jeden Schritt ansehen, nachmachen, pausieren und wiederholen. Bei den SHOOTiNG STAR- und NeoSpin-Einsteiger-Sets ist dieser Lernweg direkt Teil des Pakets.
Wenn du einfach eine klare Empfehlung möchtest, würde ich nicht nur nach dem niedrigsten Preis entscheiden, sondern ein Modell nehmen, das mit deinen Fähigkeiten wachsen kann.
Für die meisten ambitionierten Anfänger ist das SHOOTiNG STAR deshalb mein Allround-Favorit. Wenn du möglichst unkompliziert komplett starten möchtest, würde ich direkt das SHOOTiNG STAR Set oder das NeoSpin Set wählen. Wenn der Preis möglichst niedrig bleiben soll, ist das ARROW eine sehr gute Alternative. Möchtest du nur ein einzelnes Aluminium-YoYo, ist das PASSiON besonders spannend.
Wichtiger als das letzte technische Detail ist aber: Nimm ein vernünftiges YoYo, ein paar Ersatzschnüre – und fang an zu spielen. Der Rest kommt mit jedem Wurf. :-)